Wichtige Informationen zur Schulschließung 17.03.2020

Pressemitteilung 16.03.2020

Pressemitteilung 13.03.2020

 

Coronavirus Risikogebiete

Das Robert-Koch-Institut hat die Liste der Risikogebiete auf Italien und die Region Elsass erweitert. Schülerinnen und Schüler sowie deren Familienmitglieder sind vom Besuch der Schule für 14 Tage ab Verlassen des Gebietes befreit. Die aktuelle Liste aller Risikogebiete finden Sie hier:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

 

Ergänzend eine wichtige Information des Staatlichen Schulamts Lörrach (Stand 10.03.2020):

Für das neue Risikogebiet, das Departement Haut-Rhin, bitten wir zu beachten, dass Pendlerreisende, die dort permanent leben oder Urlauber, die sich dort länger als ein Tag aufgehalten haben, betroffen sind. Für diese Kinder, Jugendlichen oder Erwachsenen begann die 14-Tage-Frist gestern.

Nicht betroffen sind Personen, die zum Tanken, wandern oder einkaufen die Grenze übertreten hatten.

 

 

Wir weisen im gesamten Zusammenhang nochmals drauf hin, dass gezieltes Hygienetraining und die tägliche Wiederholung der Hygienehinweise oberste Priorität bei der Eindämmung des Verbreitungsgeschehens haben müssen.

  • Abstand halten, Körperkontakt vermeiden
  • In die Armbeuge nießen, einmalige Verwendung von Papiertaschentüchern
  • Regelmäßiges, über den Unterrichtstag verteilt mehrfaches und gründliches Händewaschen mit Seife
  • Sich selbst mit Händen bzw. Fingern nicht im Gesicht berühren

 

 

Aufgrund der neuen Bewertung bezogen auf die Risikogebiete informiert das Kultusministerium (Stand 10.03.2020) (ergänzend zum Schreiben vom 6. März 2020) erneut alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden Regelungen, die umzusetzen sind.

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die sich aktuell oder in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der Inkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen. Personen, die aus einem Risikogebiet zur Schule oder zur Arbeit an Schulen oder Kindergärten nach Baden-Württemberg pendeln, sollen entsprechend der Empfehlung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zunächst für 14 Tage zu Hause zu bleiben.

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

Darüber hinaus gelten weiterhin die folgenden Regelungen, die wir bereits im Schreiben vom 28. Februar 2020 mitgeteilt haben:

  • Bei Personen, die nicht in einem Risikogebiet waren und keinen Kontakt zu einem am neuartigen Coronavirus Erkrankten hatten, sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen nötig. Diese Personen können daher uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen.
  • Personen, die in einem Risikogebiet waren und innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr von dort Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall oder andere bekommen, vermeiden alle nicht notwendigen Kontakte und bleiben zu Hause. Diese Personen setzen sich umgehend telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung oder nehmen Kontakt mit dem kassenärztlichen Notdienst unter der Telefonnummer 116117 auf.
  • Personen, die während ihres Aufenthalts in einem Risikogebiet oder innerhalb der vergangenen 14 Tage Kontakt zu einem bestätigt an COVID-19 Erkrankten hatten, kontaktieren umgehend das örtlich zuständige Gesundheitsamt. Dies muss in jedem Fall erfolgen – unabhängig vom Auftreten von Symptomen.

Das Kultusministerium weist nochmals darauf hin, dass Schüleraustausche, Studien- und Klassenfahrten in den aktuell benannten Risikogebieten untersagt sind.

 

Die Hinweise gelten für alle Personen an Schulen und Kindertageseinrichtungen, das heißt sowohl für Schülerinnen und Schüler, Kita-Kinder, Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie für alle weiteren in den Einrichtungen Beschäftigten bzw. Tätigen. Weitere aktuelle Informationen des Kultusministeriums finden Sie hier:
https://km-bw.de/Coronavirus