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Es war einmal…

Auch dieses Jahr begeisterte Frau Jörg mit ihren selbstgeschriebenen und –illustrierten Weihnachtsgeschichten.

Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler der spannenden und humorvollen Präsentation der „Weihnachtsschlange“ und „Weihnachten am Nordpol“.

 

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Dieses Jahr bastelte Frau Jörg mit den beiden 4. Klassen Weihnachstkrippen.

Auch die Figuren wurden von den Schülerinnen und Schülern selbst getöpfert.

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Märchenzauber in der Grundschule Fahrnau

 

Gut und Edal1

 

Am 4. November 2014 kam auf Betreiben des Fördervereins „Freunde der Grundschule Fahrnau“, der auch die Finanzierung übernahm, das Lörracher Amateurtheater “Gut & Edel” an die Grundschule Fahrnau. Die freie Theatergruppe mit ihrem tschechischen Regisseur Vaclav Spirit ist seit 20 Jahren fest mit dem Nellie Nashorn verbunden. Eigentlich bekannt für große Ensemblestücke und feine Kammerspiele, mit denen sie etliche Preise einheimste, brachte die Gruppe 2012 zum ersten Mal ein Kinderstück auf die Bühne, nämlich die Inszenierung „Von Märchen zu Märchen“ von Ludek Horký, mit der sie nun auch in Fahrnau gastierte. Die acht Darsteller, die auch als Musikanten fungierten (Gesang, Gitarre, Flöte, Tambourin und Akkordeon; Musik von Annegret Brake), präsentierten Auszüge aus vier Märchen frei nach den Gebrüdern Grimm und Hans Christian Andersen, locker verbunden durch das Kasperle, der durch das Programm führte. Die Requisiten waren schlicht, aber effektiv – Kasperles Häuschen wurde je nach Geschichte umdekoriert, die Darsteller verwandelten sich blitzschnell mittels Masken und weniger Kleidungsstücke in die jeweiligen Figuren, aber auch mal in Bäume und andere Gestaltungselemente, oder begleiteten das Geschehen vom Rand aus mit Instrumenten.

 

Gut und Edal3

In Fahrnau wurde das etwa 45 Minuten lange Stück zuerst für die Erst- und Zweitklässler gespielt, und nach einer kurzen Pause nochmals für die Dritt- und Viertklässler. Während erstere spontan ins Geschehen eingriffen und auchmal Ratschläge erteilten, waren die älteren Schüler zurückhaltender, begriffen aber mehr von der Ironie und den subtileren Botschaften der Märchen. Die Begeisterung war jedoch ist in allen vier Klassenstufen, zu denen sich an diesem Vormittag auch die Gersbacher Schüler gesellten, gleich groß, und nach jedem Märchen forderten die Kinder lautstark eine “Zugabe”. Die fantasievolle Inszenierung wurde durch die Einbeziehung der kleinen Zuschauer zu einer Art interaktivem Theater, bei dem Musik, Tanz, Vertrautes, Unbekanntes und witzige Einfälle eine bunte Mischung ergaben. Die Schüler wurden nicht nur öfters von den Märchenfiguren um Rat gefragt – “Habe ich was falsch gemacht?” fragte das Rotkäppchen beispielsweise, nachdem es dem Wolf haarklein erzählt hatte, wo die Großmutter wohnte -, sondern die Kinder wurden auch aktiv in das Geschehen mit einbezogen, indem sie für die “Prinzessin auf der Erbse” ein lebendiges Matrazenlager bildeten, dem Wolf in “Rotkäppchen” als Ärzte mit Schere, Nadel und Faden zuleibe rückten, sowie Blitz und Donner simulieren oder viel Krach machen durften, um für die “Bremer Stadtmusikanten” die Räuber aus deren Räuberhaus zu vertreiben. Begleitet wurde das Geschehen von bekannten und unbekannte(re)n Liedern wie “Knusper, knusper Knäuschen”, “Märchen für Groß und Klein”, “Da haust ein Räuberpack”, u.a.m. Obwohl aus den Märchen immer nur einzelne Ausschnitte gespielt wurden, war anhand von Dekoration und wenigen Szenen immer sofort klar, um welches es sich handelt. Abgeschlossen wurde eine Geschichte immer mit dem märchentypischen Satz “Und wenn sie nicht gestorben sind …”, den die Kinder lautstark zuende führten. Nach der Aufführung waren sich jedenfalls alle einig – auch die Erwachsenen -, dass sie soeben eine rundum vergnügliche Dreiviertelstunde erlebt hatten.

 

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Text und Fotos: Kirsten Nutto

An der Grundschule Fahrnau wurde am Dienstag mit Claudia Ströble die “Wunschkandidatin” zur neuen Rektorin ernannt.

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Sie sei die heimliche Wunschkandidatin gewesen und ihre Ernennung käme einem Glücksgriff gleich. Mit diesen und ähnlich herzlichen Willkommensbekundungen wurde Claudia Ströble, die neue Rektorin der Grundschule Fahrnau, am Dienstagnachmittag offiziell in ihr Amt eingeführt.

Die zahlreichen Ehrengäste durften eine kurzweilige Feierstunde in lockerer Atmosphäre miterleben. So brachte Ulrike Jörg, die nach eigener Aussage “dienstälteste” Lehrerin der Grundschule Fahrnau, mit jugendlichem Schwung die großen Stärken und kleinen “Schwächen” der neuen Rektorin heiter auf den Punkt. Claudia Ströble sei immer eine tolle und kompetente Kollegin in einem netten Kollegium gewesen und man wisse, dass das auch nach der Beförderung so bleiben werde, meinte Ulrike Jörg augenzwinkernd.

Nach der musikalischen Geigenspieleinlage der beiden Grundschüler Hannah Bergauer und Clemens Girod wurde es hochoffiziell und feierlich. So hatte das Kollegium zur Amtseinführung der Rektorin eine exklusive Amtskette anfertigen lassen, die Claudia Ströble als Zeichen ihrer Würde gleich anlegen musste.

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Dass die exklusive Amtskette nur aus Leichtkarton geschmiedet ist, solle deren Wert nicht mindern. Schließlich stünde jedes Kettenglied für einen frommen Wunsch, erklärte Ulrike Jörg. Aber weil auch die kleine Schwäche der neuen Rektorin für Halsschmuck jeglicher Art nicht verborgen geblieben ist, schenkte man ihr zudem noch eine echte Halskette und den dazu passenden Seidenschal. Den beruflichen Werdegang von Claudia Ströble zeigte die für den Schulamtsbezirk Lörrach zuständige Schulrätin Regina Höfler auf. Sie sei überzeugt, dass man mit der Ernennung von Claudia Ströble die richtige Entscheidung getroffen habe. Schließlich habe die neue Rektorin auch während der Vakanz schon in einem Dreierteam Leitungsaufgaben übernommen und dabei Kompetenz bewiesen. DSC_0315_Amtseinfuehrung Es gäbe derzeit an den Schulen Veränderungen, die neue Lernchancen eröffnen. Es sei eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe, Kinder zu begleiten, sie zu stärken und ihr Vertrauen zu gewinnen. Sie wünsche ihr viel Kraft und Ausdauer, sowie die richtige Balance zwischen Lehramt und Privatleben, so die Schulrätin. Für die Stadt Schopfheim als Schulträger wünschte Fachbereichsleiter Jürgen Sänger der neuen Rektorin bei der Ausübung ihres Amtes und beim Zusammenwachsen mit der Gersbacher Schule eine glückliche Hand. Weil dauerhafter Erfolg nur im Team möglich sei, könne Claudia Ströble, die insgeheim seine Wunschkandidatin gewesen sei, diese wichtigen Aufgaben zusammen mit ihrem Team auch bewältigen, so Jürgen Sänger. Namens aller Schulleiter aus dem Schulbezirk überbrachte Claudia Brenzinger, die Rektorin der Friedrich-Ebert-Schule, die herzlichsten Glückwünsche. Dann aber wurde von Ulrike Jörg auch Pfarrer Andreas Ströble, “Claudias lieber Herr Gemahl”, ans Rednerpult gebeten. Er philosophierte humorig darüber, ob es denn nun für Fahrnau zu viel Ströble oder für Ströble zu viel Fahrnau gäbe. Weil seine Ehefrau oft als Frau Pfarrer tituliert worden sei, könne er nur hoffen, nicht als “Herr Rektorin” angesprochen zu werden.

Seiner Frau Claudia wünschte der Pfarrer ein offenes    Ohr für Kinder und Eltern, viel Fingerspitzengefühl, den richtigen Ton, etwas Gelassenheit und natürlich Gottes Segen. Ein Überlebenspaket mit etlichen Leckereien für viele Amtsjahre gab es von den Elternbeiratsvorsitzenden. Selbstverständlich reihte sich auch Claudia Ströbles Amtsvorgänger Reinhold Fetscher als kabarettistischer Unruheständler mit einem Feuerwerk humoristischer Ratschläge in die Schar der Gratulanten ein. Sein treffendes Fazit lautete: “Grundschulfreuden ungetrübt – ein Glück, dass es Frau Ströble gibt!” Es sei schwer, nach dem Humoristen bei ihrer anschließenden Rede die seriöse Kurve zu kriegen, erklärte dann Claudia Ströble lachend. Sie meisterte das aber perfekt. So wolle sie in ihrer künftigen Arbeit statt Visionen und großer Ziele erst in kleinen Schritten vorangehen, sagte sie. Das Wir-Gefühl stehe für sie ganz oben an. Sie werde die Verantwortung mit Freude übernehmen und bitte das Kollegium und die Eltern um Unterstützung. Den musikalischen Schlussakkord bei dieser Feierstunde setzten dann die beiden Schülerinnen Eva Girod und Isabell Stutz.

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Quelle: Badische Zeitung, (http://www.badische-zeitung.de/schopfheim/ein-glueck-dass-es-frau-stroeble-gibt–92510920.html)

Bilder: Kathrin Zähringer

Bei einem Kuchenverkauf zu Gunsten der “Schule für alle” in Dikome/Kamerun erwirtschafteten die 2. Klassen die Summer von 332 €. Bei einem Besuch mit Diavortrag in der Schule wurde Herrn Helfried Heidler vom Verein Dikome/Kamerun e.V. die Spende übergeben. Die Kinder und Eltern der GS Fahrnau wollen somit Schulplätze in Dikome unterstützen.

Scheckuebergabe

 

Beitrag: Kathrin Zähringer

Bild: Kirsten Nutto